
Pflanzen vermehren und kultivieren
Aussaat, Stecklinge, Topfen, Gießen, Düngen: Du bringst Pflanzen von der Saat bis zur Verkaufsgröße.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Gärtner ist ein Beruf mit sieben Gesichtern. Im Gewächshaus ziehst du zehntausend Jungpflanzen unter Kunstlicht, auf der Baustelle setzt du Natursteinmauern und pflanzt Hecken, auf dem Friedhof pflegst du Gräber, im Obstbau schneidest du im Februar Apfelbäume bei Minusgraden. Alle Fachrichtungen teilen die Grundlagen: Boden, Pflanze, Wasser, Wetter und die Frage, warum etwas wächst oder eingeht.
Die Ausbildung zum Gärtner oder zur Gärtnerin dauert drei Jahre. Du wählst mit dem Betrieb eine Fachrichtung: Baumschule, Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Gemüsebau, Obstbau, Staudengärtnerei oder Zierpflanzenbau. Der erste Ausbildungsabschnitt ist überall ähnlich, mit Pflanzenkunde, Bodenkunde, Pflanzenschutz, Technik und Betriebswirtschaft, danach vertieft die Fachrichtung.
Gärtner sein heißt draußen sein, Rücken und Hände einsetzen und mit Saisonspitzen leben, in denen wenig frei ist. Dafür ist die Arbeit greifbar und die Nachfrage groß: Der Garten- und Landschaftsbau ist eine der wachstumsstärksten Handwerksbranchen, und Gemüse aus der Region, Stadtgrün und Klimaanpassung brauchen Fachleute, die Pflanzen wirklich verstehen.
Gärtner/-in wird in diesen Fachrichtungen ausgebildet.
Gärtner/innen der Fachrichtung Baumschule ziehen Bäume, Sträucher und Rosen vom Steckling bis zum Alleebaum, der mit dem Kran verladen wird.
Gärtner/innen der Fachrichtung Friedhofsgärtnerei legen Gräber an, bepflanzen sie zu jeder Jahreszeit und begleiten Angehörige beim Abschied.
Landschaftsgärtner/innen bauen Gärten, Parks und Außenanlagen: Pflaster, Mauern, Teiche, Rasen, Bäume, alles von der Baugrube bis zur Bepflanzung.
Gärtner/innen im Gemüsebau ziehen Tomaten, Gurken, Salat und Kohl im Gewächshaus und auf dem Feld und ernten, was in der Region auf den Teller kommt.
Gärtner/innen im Obstbau pflegen Apfel-, Kirsch- und Beerenplantagen vom Winterschnitt bis zur Ernte und lagern Obst bis ins Frühjahr.
Gärtner/innen in der Staudengärtnerei vermehren und kultivieren winterharte Pflanzen, von der Alpenpflanze bis zum Ziergras, für Gärten und Parks.
Gärtner/innen im Zierpflanzenbau produzieren Beet- und Balkonpflanzen, Topfblumen und Schnittblumen im Gewächshaus, tausendfach und termingenau.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Gärtner/-in.

Aussaat, Stecklinge, Topfen, Gießen, Düngen: Du bringst Pflanzen von der Saat bis zur Verkaufsgröße.

Beete, Rasen, Hecken und Wege werden geplant, angelegt und über das Jahr gepflegt.

Du erkennst Schädlinge und Krankheiten früh und wählst Maßnahmen, die Pflanze und Umwelt schonen.

Bewässerung, Gewächshaussteuerung, Rasenmäher, Minibagger: Ohne Technik läuft kein Betrieb.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Mit dem Meister führst du einen Betrieb, bildest aus oder übernimmst Leitung in großen Gärtnereien.
Die Fachschule öffnet Planung, Beratung und Betriebsführung.
Mit Fachhochschulreife oder Meister wechselst du in Planung, Forschung oder Produktionsleitung.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Gärtner/-in anbieten.
Sobald ein Betrieb Gärtner/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.