
Tiere versorgen
Nutztiere nach Bedarf füttern, tränken und pflegen.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Ob Hühnerstall, Bienenvolk, Rinderweide, Schafherde oder Schweinemast, jede dieser Welten verlangt eigenes Fachwissen, das du als Tierwirt oder Tierwirtin gezielt lernst. Fünf Fachrichtungen dieses Berufs decken die wichtigsten Bereiche der deutschen Nutztierhaltung ab.
Gewählt wird gleich zu Beginn zwischen Geflügelhaltung, Imkerei, Rinderhaltung, Schäferei und Schweinehaltung, jeweils mit eigenem Betriebsalltag und eigenen Tieren. Drei Jahre dauert die Ausbildung in jeder dieser Richtungen. In allen Fachrichtungen lernst du Tiere nach Bedarf zu füttern und zu pflegen, Ställe oder Weiden zu betreuen, Zucht und Gesundheit im Blick zu behalten und landwirtschaftliche Technik zu bedienen.
Die Arbeit ist wetterabhängig und beginnt oft im Morgengrauen, denn Tiere richten sich nicht nach Bürozeiten. Wer früh aufstehen kann und auch an Feiertagen einsatzbereit ist, findet in der Tierhaltung eine der ursprünglichsten Formen landwirtschaftlicher Arbeit.
Landwirtschaftliche Betriebe suchen bundesweit Nachwuchs für diesen Beruf, weil die Versorgung mit heimischen tierischen Produkten ohne diese Fachkräfte nicht funktionieren würde. Wer Tiere und Technik gleichermaßen mag, findet hier einen Beruf mit echter Bodenhaftung.
Tierwirt/-in wird in diesen Fachrichtungen ausgebildet.
Tierwirt/innen für Geflügelhaltung betreuen große Hühner- und Putenbestände und sichern die Eierproduktion.
Tierwirt/innen für Imkerei betreuen Bienenvölker, ernten Honig und sichern die Bestäubung ganzer Landstriche.
Tierwirt/innen für Rinderhaltung melken, füttern und betreuen Milch- und Mastrindherden auf dem Hof.
Tierwirt/innen für Schweinehaltung betreuen Zucht- und Mastschweine und überwachen Stalltechnik und Futter.
Tierwirt/innen für Schäferei führen Schafherden über Weiden und betreuen Lammzeit, Schur und Wollverkauf.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Tierwirt/-in.

Nutztiere nach Bedarf füttern, tränken und pflegen.

Ställe reinigen und Weideflächen instand halten.

Tierbestand auf Krankheitsanzeichen prüfen.

Landwirtschaftliche Maschinen für die Tierhaltung einsetzen.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Mit dem Meister übernimmst du eigenverantwortlich einen Betrieb.
Mit Erfahrung vertiefst du dich in eine der fünf Tierhaltungsformen.
Mit der Technikerschule wechselst du in Beratung oder Betriebsleitung.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Tierwirt/-in anbieten.
Sobald ein Betrieb Tierwirt/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.