
Herde führen
Schafherden auf Weideflächen führen und hüten.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Eine Schafherde über eine Weide zu führen, oft mit Hund und zu Fuß, ist eine der ältesten Formen der Tierhaltung überhaupt und bis heute lebendig. Als Tierwirt oder Tierwirtin für Schäferei verbringst du viel Zeit draußen bei jedem Wetter mit deiner Herde.
Während der drei Jahre dauernden Ausbildung auf Schäfereibetrieben lernst du, Herden auf Weideflächen zu führen und zu hüten, bei der Lammzeit im Frühjahr Geburtshilfe zu leisten, Schafe zur Schur vorzubereiten und Wolle zu vermarkten sowie mit Hütehunden zusammenzuarbeiten.
Diese Fachrichtung verlangt Ausdauer über lange Wegstrecken und Geduld im Umgang mit Herdentieren, die nicht immer dorthin wollen, wo der Mensch es plant. Landschaftspflege durch Beweidung macht Schäferei zunehmend auch ökologisch bedeutsam.
Schäfereien sind selten geworden, doch genau das macht ausgebildete Nachwuchskräfte besonders gefragt, gerade weil Wanderschäferei für den Naturschutz heute wieder an Bedeutung gewinnt. Wer diesen Weg einschlägt, verbindet uraltes Handwerk mit einem sehr aktuellen ökologischen Nutzen.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Tierwirt/in - Schäferei.

Schafherden auf Weideflächen führen und hüten.

Geburtshilfe bei Mutterschafen leisten.

Schafe für die Schur vorbereiten und Wolle sortieren.

Mit Hütehunden die Herde koordinieren.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Mit eigener Herde arbeitest du als Wanderschäfer oder Wanderschäferin.
Mit dem Meister übernimmst du größere Schäfereibetriebe eigenverantwortlich.
Mit Zusatzwissen arbeitest du in Beweidungsprojekten für den Naturschutz.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Tierwirt/in - Schäferei anbieten.
Sobald ein Betrieb Tierwirt/in - Schäferei anbietet, findest du die Ausbildung hier.