
Fische füttern und beobachten
Du fütterst Bestände, prüfst Wasserwerte und erkennst, wenn Tiere krank werden oder Sauerstoff fehlt.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Morgens um sechs, Nebel über dem Teich, und du ziehst mit dem Kescher die ersten Forellen für den Verkauf ab. Oder du stehst an Deck eines Kutters vor Büsum und holst die Krabbenkurren ein. Beides ist Fischwirt oder Fischwirtin, ein Beruf, in dem man draußen ist, mit Wasser, Wetter und Tieren, die man nicht sieht, bis das Netz kommt.
Die Ausbildung dauert drei Jahre und hat zwei Fachrichtungen: Aquakultur und Binnenfischerei, also Fischzucht in Teichen, Kreislaufanlagen und Netzgehegen sowie Fluss- und Seenfischerei, und Küstenfischerei und Kleine Hochseefischerei, also der Fang auf Nord- und Ostsee. Gemeinsam lernst du Fischbiologie, Wasserqualität, Fütterung, Fangtechnik, Verarbeitung, Vermarktung und die Regeln, die Fischerei und Naturschutz setzen.
Die Betriebe sind kleine Familienunternehmen, Fischzuchten, Teichwirtschaften, Berufsfischer an Bodensee oder Ostsee und einige größere Aquakulturanlagen. Wochenendarbeit gehört dazu, weil Fische auch samstags fressen, und an der Küste bestimmt das Wetter den Plan. Wer Wasser mag und mit anpacken kann, findet hier einen Beruf, der durch den Trend zu regionalem Fisch wieder Zukunft hat.
Fischwirt/-in wird in diesen Fachrichtungen ausgebildet.
In der Fachrichtung Aquakultur und Binnenfischerei ziehen Fischwirt/innen Forellen, Karpfen und Saiblinge in Teichen und Anlagen groß.
Fischwirt/innen der Fachrichtung Küstenfischerei fahren auf Kuttern raus, fangen Krabben, Hering und Dorsch und bringen den Fang verkaufsfertig an Land.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Fischwirt/-in.

Du fütterst Bestände, prüfst Wasserwerte und erkennst, wenn Tiere krank werden oder Sauerstoff fehlt.

Mit Netz, Reuse oder Kurre holst du Fische aus Teich, See oder Meer.

Schlachten, filetieren, räuchern, verpacken: Der Fisch geht frisch an Kunden, Gastronomie oder Handel.

Pumpen, Belüfter, Netze, Motoren und Teichdämme brauchen Pflege, damit der Betrieb läuft.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Der Meister ermöglicht die Leitung eines Zuchtbetriebs und die Ausbildung von Nachwuchs.
Die Fachschule in Starnberg vertieft Aquakultur, Gewässerbewirtschaftung und Betriebsführung.
Bei Landesbehörden und Verbänden überwachst du Bestände und Fischereirechte.
Mit Fachhochschulreife oder Meister forschst du an Beständen und nachhaltiger Zucht.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Fischwirt/-in anbieten.
Sobald ein Betrieb Fischwirt/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.