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Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Vergütung

900–1.200 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Über die Ausbildung

Ein Stahlträger sieht von außen makellos aus, kann aber innen einen winzigen Riss verbergen, der ihn zum Sicherheitsrisiko macht. Genau solche verborgenen Fehler findest du als Werkstoffprüfer oder Werkstoffprüferin, Fachrichtung Metalltechnik.

Prüflabore und Metallhersteller bringen dir diese Prüftechnik über drei Jahre bei. Du lernst Metallproben mit Zug- und Härteprüfmaschinen zu testen, Bauteile mit Ultraschall auf innere Fehler zu untersuchen, Materialstrukturen unter dem Mikroskop zu analysieren und die Ergebnisse übersichtlich für die Qualitätsakte festzuhalten.

Zerstörungsfreie Prüfverfahren wie Ultraschall oder Röntgen zeigen Fehler, ohne das Bauteil zu beschädigen, was besonderes technisches Verständnis verlangt. Ein übersehener Riss in einem tragenden Bauteil kann später schwere Folgen haben, weshalb Sorgfalt hier nicht verhandelbar ist.

Stahlwerke und Prüflabore suchen bundesweit Nachwuchs, weil sichere Bauwerke und Maschinen ohne zuverlässige Metallprüfung nicht denkbar sind. Wer Verantwortungsbewusstsein mit technischem Interesse verbinden will, findet in dieser Fachrichtung ein Berufsfeld mit hoher gesellschaftlicher Bedeutung.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik.

Zugfestigkeit testen

Zugfestigkeit testen

Metallproben mit Prüfmaschinen auf Belastbarkeit testen.

Fehler aufspüren

Fehler aufspüren

Bauteile mit Ultraschall auf innere Risse untersuchen.

Struktur analysieren

Struktur analysieren

Materialstrukturen unter dem Mikroskop prüfen.

Ergebnisse dokumentieren

Ergebnisse dokumentieren

Messwerte übersichtlich für die Qualitätsakte aufbereiten.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Prüfen

Wichtig

  • Beobachten
  • Selbstständig arbeiten

Nice-to-have

  • Messen

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Staatlich geprüfte/r Techniker/in Werkstofftechnik

    Die Technikerschule vertieft dein Wissen in Metallprüfung und Materialkunde.

  2. Zertifizierte/r Prüfingenieur/in ZfP

    Mit Zusatzqualifikation übernimmst du eigenverantwortliche zerstörungsfreie Prüfungen.

Ausbildungsplätze für Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik anbieten.

Wir halten Ausschau für dich

Sobald ein Betrieb Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik anbietet, findest du die Ausbildung hier.

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