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Werkstoffprüfer/-in Titelbild

Werkstoffprüfer/-in

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Vergütung

900–1.200 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Über die Ausbildung

Ein Stahlträger für eine Brücke oder ein Kunststoffgehäuse fürs Auto darf erst verbaut werden, nachdem es im Labor seine Belastungsgrenzen bewiesen hat. Vier Fachrichtungen des Berufs Werkstoffprüfer oder Werkstoffprüferin führen zu unterschiedlichen Materialien und Prüfverfahren.

Zur Wahl stehen Kunststofftechnik, Metalltechnik, Systemtechnik und Wärmebehandlungstechnik, jede mit eigenem Prüfschwerpunkt. In jeder der vier Fachrichtungen umfasst die Ausbildung drei Jahre, geprägt von der Prüfung von Werkstoffproben auf Zug- und Druckfestigkeit, der Untersuchung von Materialstrukturen unter dem Mikroskop, der Dokumentation von Prüfergebnissen und der Bewertung, ob ein Material den Anforderungen genügt.

Genauigkeit steht hier über allem, weil ein zu großzügig freigegebenes Material später in einer Maschine oder einem Bauwerk versagen kann. Prüfmaschinen belasten Proben oft bis zum Bruch, um die tatsächliche Grenze eines Materials zu bestimmen.

Industrieunternehmen und Prüflabore suchen bundesweit Nachwuchs, weil sichere Produkte ohne verlässliche Werkstoffprüfung nicht entstehen können. Wer präzises Arbeiten mit einem Interesse an Materialwissenschaft verbinden will, findet in einer der vier Fachrichtungen ein verantwortungsvolles Berufsfeld.

Fachrichtungen

Werkstoffprüfer/-in wird in diesen Fachrichtungen ausgebildet.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Werkstoffprüfer/-in.

Festigkeit prüfen

Festigkeit prüfen

Werkstoffproben auf Zug- und Druckfestigkeit testen.

Struktur untersuchen

Struktur untersuchen

Materialstrukturen unter dem Mikroskop analysieren.

Ergebnisse dokumentieren

Ergebnisse dokumentieren

Prüfdaten sorgfältig für die spätere Auswertung erfassen.

Material bewerten

Material bewerten

Beurteilen, ob ein Werkstoff den Anforderungen genügt.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Prüfen

Wichtig

  • Analysieren
  • Selbstständig arbeiten

Nice-to-have

  • Messen

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Staatlich geprüfte/r Techniker/in Werkstofftechnik

    Die Technikerschule vertieft dein Wissen in Materialkunde und Prüfverfahren.

  2. Studium Werkstofftechnik

    Mit Fachhochschulreife führt ein Studium zu Aufgaben in Werkstoffentwicklung und Forschung.

  3. Zertifizierte/r Prüfingenieur/in

    Mit Zusatzqualifikation übernimmst du eigenverantwortliche amtliche Materialprüfungen.

Ausbildungsplätze für Werkstoffprüfer/-in

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Werkstoffprüfer/-in anbieten.

Wir halten Ausschau für dich

Sobald ein Betrieb Werkstoffprüfer/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.

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