Talentsurf

Start

September 2027

Dauer

3 Jahre

Vergütung

900 - 1.150€

Standort

Limburgerhof

Schulabschluss

Mittlere Reife

Schichtbetrieb

Ja

Berufsschule

Bad Kissingen

Der Beruf

Über die Ausbildung

Das Telefon klingelt, am anderen Ende weint jemand. In den nächsten Tagen bist du für diese Familie die Person, die weiß, was zu tun ist: den Verstorbenen abholen, Papiere beim Standesamt beantragen, Sarg oder Urne aussuchen, die Feier mit Pfarrerin oder Trauerredner abstimmen, Blumen, Musik, Zeitungsanzeige. Die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft verbindet Handwerk, Verwaltung und ein Gespür für Menschen in ihrer schwersten Woche.

Du arbeitest in Bestattungshäusern, oft Familienbetriebe, oder in kommunalen Friedhofsverwaltungen. Zum Alltag gehören die hygienische Versorgung und das Einkleiden Verstorbener, das Überführen mit dem Bestattungswagen, das Vorbereiten der Grabstelle und der Trauerhalle, und die Beratung im Büro, die viel Fingerspitzengefühl braucht. Kaufmännisch lernst du, Angebote zu kalkulieren und mit Krankenkassen, Versicherungen und Friedhofsämtern abzurechnen.

Drei Jahre lernst du dual, mit überbetrieblichen Kursen im Bundesausbildungszentrum in Münnerstadt. Der Umgang mit dem Tod ist nicht für jeden etwas, und Bereitschaftsdienst am Wochenende gehört dazu. Wer es kann, bekommt dafür einen Beruf mit echter Bedeutung, sicherer Nachfrage und viel Dankbarkeit von Menschen, die sich sonst hilflos fühlen würden.

Typische Aufgaben

Angehörige beraten

Angehörige beraten

Im Gespräch klärst du Wünsche, Kosten und Ablauf der Bestattung und nimmst der Familie die Organisation ab.

Verstorbene versorgen

Verstorbene versorgen

Du holst den Verstorbenen ab, versorgst ihn hygienisch, kleidest ihn ein und bettest ihn in den Sarg.

Trauerfeier vorbereiten

Trauerfeier vorbereiten

Trauerhalle dekorieren, Musik und Redner abstimmen, Blumen und Kerzen stellen, damit der Abschied würdig wird.

Formalitäten erledigen

Formalitäten erledigen

Sterbeurkunde, Rentenabmeldung, Friedhofsantrag: Du übernimmst den Papierkram, der nach einem Todesfall anfällt.

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Geprüfte/r Bestatter/in

Die Fortbildung mit Prüfung vor der Handwerkskammer ist die zweite Stufe im Beruf.

Bestattermeister/in

Mit dem Meister darfst du ein eigenes Bestattungshaus führen und ausbilden.

Thanatopraktiker/in

Eine Zusatzqualifikation für die Konservierung und Rekonstruktion Verstorbener, etwa nach Unfällen.

Trauerbegleiter/in

Mit einer Weiterbildung begleitest du Angehörige auch nach der Beisetzung.

Nächster Schritt

Passt die Ausbildung zu dir?

Bewirb dich direkt bei Wächter Bestattung und starte deine Karriere als Bestattungsfachkraft.

Das Unternehmen

Über Wächter Bestattung

Zum Unternehmensprofil

Wächter Bestattungen ist ein familiengeführtes Bestattungsunternehmen aus Limburgerhof, dessen Geschichte bis ins Jahr 1951 zurückreicht. Heute wird das Unternehmen in vierter Generation von Bestattermeister Ferdinand Scherer geführt. Tradition trifft hier auf moderne Ideen und eine zeitgemäße Bestattungskultur.

Der Arbeitsalltag ist vielseitiger, als viele zunächst denken: Neben dem einfühlsamen Umgang mit Angehörigen gehören die Organisation und Begleitung von Trauerfeiern, Behördengänge, Überführungen, die Versorgung Verstorbener sowie Aufgaben rund um Trauerdruck und Bildbearbeitung zum Beruf. Dabei sind Verantwortungsbewusstsein, Teamarbeit, Einfühlungsvermögen und ein professioneller Umgang mit Menschen besonders wichtig.

Auch neue Ideen haben ihren Platz: Das Unternehmen beschäftigt sich mit modernen und alternativen Bestattungsformen und wurde damit bereits in regionalen Medien und im SWR vorgestellt.

Für Azubis bietet Wächter Bestattungen damit die Möglichkeit, einen außergewöhnlichen und abwechslungsreichen Beruf kennenzulernen, bei dem man früh Verantwortung übernimmt und mit seiner Arbeit Menschen in einer besonders wichtigen Lebenssituation unterstützt.