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Zupfinstrumentenmacher/-in Titelbild

Zupfinstrumentenmacher/-in

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Vergütung

700–1.050 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Über die Ausbildung

Ein Stück Fichtenholz wird ausgehöhlt, gebogen und verleimt, bis daraus ein Instrument entsteht, dessen Klang über Jahrzehnte reifen kann. Als Zupfinstrumentenmacher oder Zupfinstrumentenmacherin fertigst du in einer von zwei Fachrichtungen genau solche Instrumente von Grund auf.

Zur Wahl stehen Gitarrenbau und Harfenbau, jede mit eigener Klangwelt und eigenem Werkzeug. In beiden Fachrichtungen lernst du drei Jahre lang, Hölzer nach Klangeigenschaften auszuwählen, Korpus und Hals des Instruments zu bauen, Saiten und Mechanik einzurichten und den fertigen Klang zu prüfen und zu justieren.

Dieses Handwerk verlangt außergewöhnliches Gehör und feinmotorisches Geschick, denn schon minimale Abweichungen im Holz verändern den späteren Klang spürbar. Werkstätten für Zupfinstrumente sind selten und oft auf wenige Ausbildungsplätze im Jahr begrenzt.

Wer diesen Beruf lernt, verbindet Handwerk mit Musik auf eine Weise, die nur wenige andere Berufe bieten, und fertigt Instrumente, die Musikerinnen und Musiker ein Leben lang begleiten können.

Fachrichtungen

Zupfinstrumentenmacher/-in wird in diesen Fachrichtungen ausgebildet.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Zupfinstrumentenmacher/-in.

Holz auswählen

Holz auswählen

Klangholz nach Eigenschaften und Maserung bestimmen.

Korpus bauen

Korpus bauen

Instrumentenkorpus aus Holz formen und verleimen.

Saiten einrichten

Saiten einrichten

Saiten und Mechanik am Instrument montieren.

Klang prüfen

Klang prüfen

Fertiges Instrument auf Klang und Stimmung testen.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Handarbeiten

Wichtig

  • Kreativ sein
  • Prüfen

Nice-to-have

  • Selbstständig arbeiten

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Meister/in im Zupfinstrumentenbau

    Mit der Meisterprüfung eröffnest du eine eigene Instrumentenbauwerkstatt.

  2. Spezialisierung nach Fachrichtung

    Mit Erfahrung vertiefst du dich in Gitarrenbau oder Harfenbau.

  3. Freischaffende/r Instrumentenbauer/in

    Mit eigener Werkstatt fertigst du Instrumente für professionelle Musiker.

Ausbildungsplätze für Zupfinstrumentenmacher/-in

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Zupfinstrumentenmacher/-in anbieten.

Wir halten Ausschau für dich

Sobald ein Betrieb Zupfinstrumentenmacher/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.

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