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Werkzeugmechaniker/-in Titelbild

Werkzeugmechaniker/-in

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Vergütung

950–1.250 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Über die Ausbildung

Eine Spritzgussform für ein Plastikgehäuse oder ein Schnittwerkzeug für Blechteile entsteht selbst erst in aufwendiger Handarbeit, bevor damit tausende Produkte gefertigt werden. Genau diese Werkzeuge baust du als Werkzeugmechaniker oder Werkzeugmechanikerin.

Werkzeugbaubetriebe führen dich in drei Jahren zum Berufsabschluss. Du lernst Formen und Werkzeuge nach technischer Zeichnung zu fertigen, Werkzeugmaschinen wie Fräse und Erodiermaschine zu bedienen, Werkzeuge im Probelauf einzurichten und zu testen und Verschleißteile an bestehenden Werkzeugen auszutauschen.

Dieser Beruf verlangt Präzision im Zehntelmillimeterbereich, weil das gefertigte Werkzeug später die Qualität aller damit hergestellten Produkte bestimmt. Ein einziges fehlerhaftes Werkzeug kann tausende fehlerhafte Teile verursachen, weshalb sorgfältige Kontrolle jeden einzelnen Arbeitsschritt begleitet.

Werkzeugbaubetriebe suchen bundesweit Nachwuchs, weil kein Industrieprodukt ohne passendes Werkzeug entsteht, von der Autotür bis zur einfachen Zahnbürste. Wer Präzisionshandwerk mit dem Gefühl schätzt, buchstäblich die Grundlage anderer Produkte zu bauen, findet hier einen zentralen und sicheren Industrieberuf.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Werkzeugmechaniker/-in.

Werkzeug fertigen

Werkzeug fertigen

Formen und Werkzeuge nach Zeichnung herstellen.

Maschine bedienen

Maschine bedienen

Fräs- und Erodiermaschinen für den Werkzeugbau steuern.

Werkzeug testen

Werkzeug testen

Fertige Werkzeuge im Probelauf einrichten und prüfen.

Verschleiß beheben

Verschleiß beheben

Abgenutzte Werkzeugteile austauschen und nacharbeiten.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Zahlen & Ordnung

Wichtig

  • Analysieren & Entscheiden
  • Alltag & Anpassung

Nice-to-have

  • Technik & Tüfteln

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Meister/in im Werkzeugmechanikerhandwerk

    Mit der Meisterprüfung übernimmst du Verantwortung für den gesamten Werkzeugbau.

  2. Staatlich geprüfte/r Techniker/in Werkzeugtechnik

    Die Technikerschule vertieft dein Wissen in Konstruktion und Fertigungstechnik.

  3. Studium Feinwerktechnik

    Mit Fachhochschulreife führt ein Studium zu Entwicklungsaufgaben in der Feinwerktechnik.

Ausbildungsplätze für Werkzeugmechaniker/-in

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Werkzeugmechaniker/-in anbieten.

Wir halten Ausschau für dich

Sobald ein Betrieb Werkzeugmechaniker/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.

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