
Deiche bauen
Deichkörper aufbauen und verdichten.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Ein Deich muss auch bei Jahrhunderthochwasser standhalten, und eine Schleuse muss Schiffe zuverlässig heben und senken, zwei sehr unterschiedliche Bauwerke, die beide in deinen Aufgabenbereich als Wasserbauer oder Wasserbauerin fallen. Wasser ist dabei nie nur Werkstoff, es bleibt auch immer ein Gegner, den man ernst nehmen muss.
Bei Wasser- und Schifffahrtsämtern sowie im Deichbau bildest du dich drei Jahre lang aus. Du lernst Deiche und Uferbefestigungen zu bauen und zu pflegen, Schleusen und Wehre zu warten, mit schwerem Baugerät im und am Wasser zu arbeiten und Hochwasserschutzanlagen zu kontrollieren.
Diese Arbeit findet fast immer im Freien statt, oft direkt im oder am Wasser, was wetterfeste Ausrüstung und echte Belastbarkeit verlangt. Bei Hochwasser kann kurzfristiger Einsatz nötig werden, auch außerhalb regulärer Arbeitszeiten.
Wasser- und Schifffahrtsämter suchen bundesweit Nachwuchs, weil Hochwasserschutz angesichts des Klimawandels immer wichtiger wird. Wer draußen arbeiten und dabei etwas fürs Gemeinwohl leisten will, findet hier einen der handfestesten Umweltberufe überhaupt.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Wasserbauer/-in.

Deichkörper aufbauen und verdichten.

Uferböschungen mit Steinen oder Beton sichern.

Schleusentore und Technik instand halten.

Hochwasserschutzanlagen regelmäßig prüfen.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Mit dem Meister übernimmst du Bauleitung für Wasserbauprojekte.
Mit der Technikerschule wechselst du in Hochwasserschutzplanung.
Mit Erfahrung koordinierst du dein Team bei Bauprojekten am Wasser.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Wasserbauer/-in anbieten.
Sobald ein Betrieb Wasserbauer/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.