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Uhrmacher/-in Titelbild

Uhrmacher/-in

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Vergütung

750–1.000 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Über die Ausbildung

Ein mechanisches Uhrwerk besteht oft aus über hundert winzigen Einzelteilen, die alle exakt ineinandergreifen müssen, damit die Uhr auf die Sekunde genau läuft. Diese filigrane Feinmechanik beherrschst du als Uhrmacher oder Uhrmacherin.

Uhrmacherbetriebe bilden dich drei Jahre lang in diesem traditionsreichen Handwerk aus. Du lernst Uhrwerke zu zerlegen und wieder zusammenzusetzen, defekte Bauteile durch neue oder selbst gefertigte zu ersetzen, Uhren auf Ganggenauigkeit zu prüfen und Gehäuse und Armbänder fachgerecht zu warten.

Arbeit unter der Lupe gehört hier zum Alltag, weil viele Bauteile mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind. Ruhige Hände sind wichtiger als Kraft, denn ein zu fester Griff zerstört schneller, als er repariert, und Geduld zahlt sich bei jedem einzelnen Rädchen aus.

Uhrmacherbetriebe und Fachgeschäfte suchen bundesweit Nachwuchs, weil mechanische Uhren trotz Smartwatches als Wertgegenstand und Handwerkskunst weiterhin gefragt bleiben. Wer Präzisionsarbeit im Kleinstformat liebt, findet in diesem Beruf eines der traditionsreichsten Handwerke überhaupt.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Uhrmacher/-in.

Uhrwerk zerlegen

Uhrwerk zerlegen

Mechanische Uhrwerke in Einzelteile zerlegen und reinigen.

Teile ersetzen

Teile ersetzen

Defekte Bauteile durch neue oder gefertigte ersetzen.

Ganggenauigkeit prüfen

Ganggenauigkeit prüfen

Fertige Uhren auf präzisen Lauf testen.

Gehäuse warten

Gehäuse warten

Uhrengehäuse und Armbänder fachgerecht pflegen.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Handwerk & Bauen

Wichtig

  • Zahlen & Ordnung
  • Alltag & Anpassung

Nice-to-have

  • Technik & Tüfteln

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Meister/in im Uhrmacherhandwerk

    Mit der Meisterprüfung leitest du eine eigene Uhrmacherwerkstatt.

  2. Restaurator/in für historische Uhren

    Mit Zusatzqualifikation spezialisierst du dich auf antike und seltene Uhrwerke.

  3. Eigenes Fachgeschäft

    Nach der Meisterprüfung eröffnest du dein eigenes Uhrengeschäft.

Ausbildungsplätze für Uhrmacher/-in

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Uhrmacher/-in anbieten.

Wir halten Ausschau für dich

Sobald ein Betrieb Uhrmacher/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.