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Tierpfleger/-in Titelbild

Tierpfleger/-in

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Vergütung

700–1.000 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Über die Ausbildung

Um sechs Uhr morgens warten hungrige Tiere auf ihr Futter, ganz gleich ob im Forschungslabor, im Tierheim oder im Zoo. Als Tierpfleger oder Tierpflegerin beginnst du den Tag mit Füttern, Reinigen der Gehege und einem prüfenden Blick auf jedes einzelne Tier. Drei Jahre dauert die Ausbildung, in der du diese Routine an echten Tieren lernst.

Zur Wahl stehen drei Fachrichtungen: Forschung und Klinik, Tierheim und Tierpension oder Zoo, jede mit eigenem Tierbestand und eigenen Aufgaben. In allen drei lernst du artgerechte Fütterung und Pflege, das Erkennen von Krankheitsanzeichen, die Reinigung und Desinfektion von Gehegen und den sicheren Umgang mit teils großen oder scheuen Tieren.

Die Arbeit ist körperlich anstrengend und läuft auch an Wochenenden und Feiertagen weiter, denn Tiere brauchen an jedem Tag Versorgung. Wer trockenen Humor und Geduld mitbringt, übersteht auch die unangenehmeren Aufgaben wie das Reinigen von Ställen bei Regen.

Am Ende eines Tages steht meist ein ruhig fressendes, gut versorgtes Tier, und genau dafür haben sich die meisten in diesem Beruf einmal entschieden. Für diese Zufriedenheit nehmen viele auch die weniger angenehmen Aufgaben gerne in Kauf.

Fachrichtungen

Tierpfleger/-in wird in diesen Fachrichtungen ausgebildet.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Tierpfleger/-in.

Tiere füttern

Tiere füttern

Artgerechtes Futter nach Plan zubereiten und verteilen.

Gehege reinigen

Gehege reinigen

Ställe und Gehege täglich säubern und desinfizieren.

Gesundheit beobachten

Gesundheit beobachten

Verhalten und Zustand der Tiere täglich kontrollieren.

Besucher informieren

Besucher informieren

Fragen von Besuchern oder Kunden zu Tieren beantworten.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Beobachten
  • Tiere pflegen

Wichtig

  • Sich reinhängen

Nice-to-have

  • Selbstständig arbeiten

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Geprüfte/r Tierpflegemeister/in

    Mit der Meisterprüfung übernimmst du die Leitung eines Tierbereichs.

  2. Spezialisierung nach Fachrichtung

    Mit Erfahrung vertiefst du dich in Zoo-, Klinik- oder Tierheimarbeit.

  3. Tierpflegerische/r Ausbilder/in

    Mit Zusatzqualifikation bildest du selbst neuen Nachwuchs aus.

Ausbildungsplätze für Tierpfleger/-in

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Tierpfleger/-in anbieten.

Wir halten Ausschau für dich

Sobald ein Betrieb Tierpfleger/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.

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