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Schäftemacher/in (§66 BBiG/§42r HwO) Titelbild

Schäftemacher/in (§66 BBiG/§42r HwO)

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Vergütung

650–850 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Über die Ausbildung

Der Schaft ist der sichtbare Teil eines Schuhs, das Oberleder, das später mit der Sohle verbunden wird, und genau diesen Teil fertigst du als Schäftemacher oder Schäftemacherin. Feine Nahtführung entscheidet hier über das Aussehen des fertigen Schuhs.

Diese Fachpraktiker-Ausbildung im Schuhhandwerk ist über § 66 BBiG bzw. § 42r HwO abgesichert, mit mehr Praxiszeit und persönlicher Begleitung als in der regulären Lehre. Du lernst Leder für Schäfte zuzuschneiden, Nähte an der Maschine zu setzen, Verzierungen wie Lochmuster anzubringen und fertige Schäfte über den Leisten zu spannen, unterstützt von einem festen Ansprechpartner über die ganze Zeit.

Bis zum anerkannten Abschluss vergehen drei Jahre, oft mit Anbindung an ein Berufsbildungswerk. Schuhfabriken und Sattlereien mit Schaftbau suchen zuverlässigen Nachwuchs, und wer diesen Beruf lernt, arbeitet an einem sichtbaren Teil jedes Schuhs, von der Serienfertigung bis zur Maßanfertigung für einzelne Kundinnen und Kunden. Genau diese Sichtbarkeit macht saubere Nahtarbeit hier besonders wichtig.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Schäftemacher/in (§66 BBiG/§42r HwO).

Leder zuschneiden

Leder zuschneiden

Oberleder nach Schnittmuster für Schuhschäfte zuschneiden.

Schaftteile nähen

Schaftteile nähen

Zugeschnittene Lederteile an der Nähmaschine zusammenfügen.

Verzierungen anbringen

Verzierungen anbringen

Muster und Ziernähte am Schaft gestalten.

Schaft formen

Schaft formen

Fertigen Schaft über den Leisten spannen.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Handwerk & Bauen

Wichtig

  • Anpacken & Ausdauer
  • Alltag & Anpassung

Nice-to-have

  • Zuhören & Unterstützen
  • Fürsorge & Team

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Übernahme im Schaftbaubetrieb

    Schaftbaubetriebe übernehmen zuverlässige Fachkräfte häufig fest ins Team.

  2. Spezialisierung Lederveredelung

    Mit Erfahrung übernimmst du feine Verzierungsarbeiten am Schaft.

  3. Wechsel in die reguläre Ausbildung

    Bei guten Leistungen ist ein Wechsel in eine volle Lederausbildung möglich.

Ausbildungsplätze für Schäftemacher/in (§66 BBiG/§42r HwO)

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Schäftemacher/in (§66 BBiG/§42r HwO) anbieten.

Wir halten Ausschau für dich

Sobald ein Betrieb Schäftemacher/in (§66 BBiG/§42r HwO) anbietet, findest du die Ausbildung hier.

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