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Holzmechaniker/-in Titelbild

Holzmechaniker/-in

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Vergütung

850–1.250 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Über die Ausbildung

Anders als der Tischler mit der Handsäge steuerst du als Holzmechaniker oder Holzmechanikerin computergesteuerte Sägen, Fräsen und Kantenanleimmaschinen, die aus Rohplatten in kurzer Zeit fertige Bauteile machen. Präzision entsteht hier über die Maschineneinstellung, nicht über die freie Hand, und ein falsch eingegebener Wert kostet sofort ein ganzes Werkstück.

Drei Jahre dauert die Ausbildung, mit einer von drei Fachrichtungen: Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen, Möbel und Innenausbauteile oder Montage von Innenausbauten. Du lernst Maschinen einzurichten und zu programmieren, Zuschnittpläne zu lesen und die Fertigungsqualität laufend zu kontrollieren, dazu die Grundlagen der Materialkunde für unterschiedliche Holzwerkstoffe.

Ausgebildet wird in industriellen Möbel- und Holzverarbeitungsbetrieben, oft im Schichtbetrieb an großen Fertigungsstraßen. Wer technisches Verständnis mit Freude am Werkstoff Holz verbindet, findet hier einen Beruf, der Handwerk und Industrie zusammenbringt, mit stabiler Nachfrage in einer wachsenden Möbelbranche und guten Aufstiegschancen für technisch interessierten Nachwuchs, der Freude an Maschinen und Genauigkeit verbindet.

Fachrichtungen

Holzmechaniker/-in wird in diesen Fachrichtungen ausgebildet.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Holzmechaniker/-in.

Maschinen einrichten

Maschinen einrichten

Sägen und Fräsen für den jeweiligen Zuschnitt programmieren.

Platten zuschneiden

Platten zuschneiden

Holzplatten an der Formatkreissäge zuschneiden.

Kanten anleimen

Kanten anleimen

Sichtkanten an der Kantenanleimmaschine verarbeiten.

Qualität prüfen

Qualität prüfen

Fertige Bauteile auf Maßhaltigkeit und Oberfläche kontrollieren.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Montieren

Wichtig

  • Handarbeiten
  • Prüfen

Nice-to-have

  • Sich reinhängen

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Industriemeister/in Holz und Kunststoff

    Mit dem Meister übernimmst du Schichtleitung oder Produktionsplanung.

  2. Staatlich geprüfte/r Techniker/in Holztechnik

    Mit der Technikerschule wechselst du in Fertigungsplanung oder Arbeitsvorbereitung.

  3. Spezialisierung CNC-Programmierung

    Mit Erfahrung übernimmst du die Programmierung komplexer Fertigungsanlagen.

Ausbildungsplätze für Holzmechaniker/-in

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Holzmechaniker/-in anbieten.

Wir halten Ausschau für dich

Sobald ein Betrieb Holzmechaniker/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.

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