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Holzbearbeitungsmechaniker/-in Titelbild

Holzbearbeitungsmechaniker/-in

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Vergütung

1.000–1.250 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Über die Ausbildung

Ein Fichtenstamm, 20 Meter lang, fährt auf dem Förderer in die Halle, der Scanner vermisst ihn, und der Rechner schlägt den Schnitt vor, der am meisten Ausbeute bringt. Du bestätigst, die Blockbandsäge schneidet, und aus dem Stamm werden Bretter, Balken und Hackschnitzel. Als Holzbearbeitungsmechaniker oder Holzbearbeitungsmechanikerin steuerst du die Maschinen, die aus Rundholz Schnittholz und aus Spänen Platten machen.

Die Lehre dauert drei Jahre. Betriebe sind Sägewerke, Hobelwerke, Holzwerkstoffhersteller für Spanplatten, MDF und OSB, Leimholzwerke und Holzpelletwerke. Du lernst Rundholz zu sortieren, Sägen einzustellen, Holz technisch zu trocknen, Hobel- und Profilierlinien zu fahren, Werkzeuge zu schärfen und Anlagen zu warten. Dazu kommen Holzkunde, Qualitätssortierung und Steuerungstechnik.

Der Beruf ist ein Industrieberuf mit Schichtarbeit, Lärm und Staub, aber auch mit hochautomatisierten Anlagen und Tarifbezahlung. Wer Technik mag und den Geruch von frischem Holz, findet in einer Branche Arbeit, die mit Holzbau und Bioenergie wächst.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Holzbearbeitungsmechaniker/-in.

Rundholz einschneiden

Rundholz einschneiden

Du fährst Blockband- und Gattersägen und optimierst den Schnitt am Bildschirm.

Holz trocknen und sortieren

Holz trocknen und sortieren

Trockenkammern steuern, Feuchte messen, Bretter nach Qualität sortieren.

Hobeln und profilieren

Hobeln und profilieren

An Hobel- und Profilierlinien entstehen Bretter, Leisten und Konstruktionsholz.

Anlagen warten

Anlagen warten

Sägeblätter wechseln, Messer schärfen, Förderer und Steuerung instand halten.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Technik & Tüfteln
  • Bewegung & Natur

Wichtig

  • Handwerk & Bauen
  • Analysieren & Entscheiden
  • Zahlen & Ordnung

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Industriemeister/in Holz

    Als Meister/in leitest du Produktionslinien und Schichten im Sägewerk oder Plattenwerk.

  2. Staatlich geprüfte/r Holztechniker/in

    Die Fachschule öffnet Arbeitsvorbereitung, Qualitätssicherung und Betriebsleitung.

  3. Studium Holztechnik

    Mit Fachhochschulreife oder Meister wechselst du in Entwicklung und Produktionsleitung.

Ausbildungsplätze für Holzbearbeitungsmechaniker/-in

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Holzbearbeitungsmechaniker/-in anbieten.

Wir halten Ausschau für dich

Sobald ein Betrieb Holzbearbeitungsmechaniker/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.

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