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Holz- und Bautenschützer/-in Titelbild

Holz- und Bautenschützer/-in

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Vergütung

850–1.150 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Über die Ausbildung

Ein Dachstuhl von 1880, im Balken der Hausbock, im Keller feuchte Wände mit Salzausblühungen. Bevor jemand saniert, musst du wissen, was genau los ist. Du bohrst an, misst Feuchte, nimmst Proben und entscheidest, ob Balken behandelt oder getauscht werden und ob der Keller von außen oder innen abgedichtet wird. Diesen Bestand sicherst du, als Holz- und Bautenschützer oder Holz- und Bautenschützerin.

Drei Jahre dauert die Ausbildung, aufgeteilt in zwei Fachrichtungen: Holzschutz, also Bekämpfung von Pilzen und Insekten und vorbeugender Schutz von Holzbauteilen, und Bautenschutz, also Abdichtung, Trockenlegung, Betoninstandsetzung und Schimmelsanierung. Die ersten zwei Jahre kannst du als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten abschließen.

Betriebe sind Spezialfirmen für Bauwerkserhaltung, oft klein und regional, mit Kunden von der Privatperson bis zur Denkmalbehörde. Du arbeitest in Kellern, unter Dächern und mit Chemie unter Schutzausrüstung. Dafür ist der Beruf so sicher wie der alte Gebäudebestand groß ist, und Sachverständige für Holz- und Bautenschutz werden von Gerichten und Versicherungen gesucht.

Fachrichtungen

Holz- und Bautenschützer/-in wird in diesen Fachrichtungen ausgebildet.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Holz- und Bautenschützer/-in.

Schäden untersuchen

Schäden untersuchen

Holz und Mauerwerk prüfst du auf Befall, Feuchte und Ursache und dokumentierst den Befund.

Holz schützen und sanieren

Holz schützen und sanieren

Bekämpfung mit Heißluft, Injektion oder Sprühverfahren und Austausch befallener Teile.

Bauwerke abdichten

Bauwerke abdichten

Injektionen gegen aufsteigende Feuchte, Dichtschlämme, Außenabdichtung und Drainage.

Schimmel und Beton sanieren

Schimmel und Beton sanieren

Befallene Flächen werden entfernt, Ursachen behoben, Betonschäden instand gesetzt.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Untersuchen

Wichtig

  • Dokumentieren
  • Erkennen
  • Verarbeiten

Nice-to-have

  • Beraten

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Holz- und Bautenschutzmeister/in

    Der Meisterbrief erlaubt dir, einen eigenen Sanierungsbetrieb zu führen und selbst auszubilden.

  2. Sachverständige/r für Holz- und Bautenschutz

    Nach Berufsjahren erstellst du Gutachten für Gerichte, Versicherungen und Eigentümer.

  3. Staatlich geprüfte/r Bautechniker/in Bauwerkserhaltung

    Die Fachschule öffnet Planung und Bauleitung von Sanierungen.

  4. Studium Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Bauwerkserhaltung

    Mit Fachhochschulreife oder Meister planst du die Erhaltung von Bauwerken.

Ausbildungsplätze für Holz- und Bautenschützer/-in

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Holz- und Bautenschützer/-in anbieten.

Wir halten Ausschau für dich

Sobald ein Betrieb Holz- und Bautenschützer/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.

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