
Schäden untersuchen
Holz und Mauerwerk prüfst du auf Befall, Feuchte und Ursache und dokumentierst den Befund.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Ein Dachstuhl von 1880, im Balken der Hausbock, im Keller feuchte Wände mit Salzausblühungen. Bevor jemand saniert, musst du wissen, was genau los ist. Du bohrst an, misst Feuchte, nimmst Proben und entscheidest, ob Balken behandelt oder getauscht werden und ob der Keller von außen oder innen abgedichtet wird. Diesen Bestand sicherst du, als Holz- und Bautenschützer oder Holz- und Bautenschützerin.
Drei Jahre dauert die Ausbildung, aufgeteilt in zwei Fachrichtungen: Holzschutz, also Bekämpfung von Pilzen und Insekten und vorbeugender Schutz von Holzbauteilen, und Bautenschutz, also Abdichtung, Trockenlegung, Betoninstandsetzung und Schimmelsanierung. Die ersten zwei Jahre kannst du als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten abschließen.
Betriebe sind Spezialfirmen für Bauwerkserhaltung, oft klein und regional, mit Kunden von der Privatperson bis zur Denkmalbehörde. Du arbeitest in Kellern, unter Dächern und mit Chemie unter Schutzausrüstung. Dafür ist der Beruf so sicher wie der alte Gebäudebestand groß ist, und Sachverständige für Holz- und Bautenschutz werden von Gerichten und Versicherungen gesucht.
Holz- und Bautenschützer/-in wird in diesen Fachrichtungen ausgebildet.
Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Bautenschutz legen Keller trocken, dichten Bauwerke ab und sanieren Beton und Schimmel.
Holz- und Bautenschützer/innen der Fachrichtung Holzschutz erkennen Hausbock, Hausschwamm und Nassfäule und retten Dachstühle und Fachwerk.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Holz- und Bautenschützer/-in.

Holz und Mauerwerk prüfst du auf Befall, Feuchte und Ursache und dokumentierst den Befund.

Bekämpfung mit Heißluft, Injektion oder Sprühverfahren und Austausch befallener Teile.

Injektionen gegen aufsteigende Feuchte, Dichtschlämme, Außenabdichtung und Drainage.

Befallene Flächen werden entfernt, Ursachen behoben, Betonschäden instand gesetzt.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Der Meisterbrief erlaubt dir, einen eigenen Sanierungsbetrieb zu führen und selbst auszubilden.
Nach Berufsjahren erstellst du Gutachten für Gerichte, Versicherungen und Eigentümer.
Die Fachschule öffnet Planung und Bauleitung von Sanierungen.
Mit Fachhochschulreife oder Meister planst du die Erhaltung von Bauwerken.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Holz- und Bautenschützer/-in anbieten.
Sobald ein Betrieb Holz- und Bautenschützer/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.