
Wände mauern
Ziegel, Kalksandstein oder Porenbeton werden mit Mörtel oder Kleber im Verband gesetzt.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Der Rohbau ist die Phase, in der ein Haus jede Woche sichtbar wächst. Du mauerst die Wände, stellst die Schalung für die Decke, bindest die Bewehrung, betonierst, und nach vier Monaten steht das Gerüst um ein Gebäude, das vorher nur ein Plan war. Die Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter oder zur Hochbaufacharbeiterin dauert zwei Jahre und ist die erste Stufe der Bauausbildung.
Im ersten Jahr lernst du alle Rohbaugewerke kennen: Mauern, Betonieren, Schalen, Bewehren, Abbrechen und Feuerungsbau. Im zweiten Jahr wählst du einen Schwerpunkt: Maurerarbeiten, Beton- und Stahlbetonarbeiten, Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten oder Abbruch- und Betontrenntechnikarbeiten. Am Ende steht ein vollwertiger Abschluss, den die meisten aber als Zwischenschritt nutzen.
Wer das dritte Jahr anhängt, wird Maurer/in, Beton- und Stahlbetonbauer/in, Feuerungs- und Schornsteinbauer/in oder Bauwerksmechaniker/in für Abbruch. Die Bauwirtschaft zahlt ab dem ersten Lehrjahr über tausend Euro und sucht Nachwuchs in jeder Region. Wetter, Gewicht und Lärm sind die Kehrseite, und im Winter kann es Frostpausen geben.
Hochbaufacharbeiter/-in wird in diesen Fachrichtungen ausgebildet.
Hochbaufacharbeiter/innen mit Schwerpunkt Abbruch und Betontrenntechnik bohren, sägen und reißen Bauteile ab, bevor neu gebaut wird.
Hochbaufacharbeiter/innen mit Schwerpunkt Beton- und Stahlbetonarbeiten schalen, bewehren und betonieren Fundamente, Wände und Decken.
Hochbaufacharbeiter/innen mit Schwerpunkt Feuerungs- und Schornsteinbau mauern feuerfeste Auskleidungen für Öfen, Kessel und Kamine.
Hochbaufacharbeiter/innen mit Schwerpunkt Maurerarbeiten mauern Wände, setzen Stürze und verputzen, die Basis fast jedes Hauses.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Hochbaufacharbeiter/-in.

Ziegel, Kalksandstein oder Porenbeton werden mit Mörtel oder Kleber im Verband gesetzt.

Du baust Schalungen, legst Bewehrung ein und bringst Beton für Decken und Fundamente ein.

Gerüst, Mischer, Kran und Material stehen bereit, bevor die Kolonne anfängt.

Mit Laser, Schnur und Wasserwaage hältst du Wände lotrecht und Decken eben.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Als Maurer/in, Beton- und Stahlbetonbauer/in, Feuerungs- und Schornsteinbauer/in oder Bauwerksmechaniker/in.
Nach Berufsjahren führst du eine kleine Kolonne und teilst die Arbeit ein.
Nach dem dritten Jahr steht dir die Meisterprüfung offen, etwa als Maurermeister/in.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Hochbaufacharbeiter/-in anbieten.
Sobald ein Betrieb Hochbaufacharbeiter/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.