
Schmuck fertigen
Ringe, Ketten und Anhänger entstehen aus Blech und Draht mit Säge, Feile, Lötflamme und Polierrad.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Ein Ring beginnt als Draht. Du biegst ihn rund, lötest die Naht, feilst, schleifst, fasst den Stein mit winzigen Krallen und polierst, bis nichts mehr zu sehen ist außer Glanz. Vier Stunden Arbeit für etwas, das jemand fünfzig Jahre trägt. Gold- und Silberschmied oder Gold- und Silberschmiedin ist ein Handwerk, in dem Material, Präzision und Gestaltung zusammenkommen.
Dreieinhalb Jahre dauert die Ausbildung, mit den Fachrichtungen Goldschmieden für Schmuck und Silberschmieden für Gerät wie Schalen, Leuchter und Besteck, dazu die verwandten Berufe Juwelenfassen und Ketten- und Gerätemachen. Du lernst Sägen, Feilen, Löten, Schmieden, Treiben, Fassen, Oberflächenbearbeitung, Legierungen, Edelsteine und das Entwerfen am Papier und am Rechner.
Ausgebildet wird in Goldschmiedewerkstätten, Juweliergeschäften mit Werkstatt und Schmuckmanufakturen in Pforzheim, Idar-Oberstein und Hanau. Die Bezahlung in der Lehre ist gering, die Plätze sind rar, und viele Betriebe erwarten eine Mappe mit Entwürfen. Wer das Handwerk beherrscht, hat einen Beruf, in dem eigene Kollektionen und ein eigener Laden realistisch sind.
Gold- und Silberschmied/-in 1) wird in diesen Fachrichtungen ausgebildet.
Goldschmied/innen fertigen Ringe, Ketten und Ohrschmuck aus Gold und Platin, fassen Steine und setzen Erbstücke instand.
Silberschmied/innen treiben, schmieden und montieren Gerät aus Silber: Schalen, Kannen, Leuchter und Besteck, oft für Kirchen und Sammler.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Gold- und Silberschmied/-in 1).

Ringe, Ketten und Anhänger entstehen aus Blech und Draht mit Säge, Feile, Lötflamme und Polierrad.

Diamanten und Farbsteine werden in Krappen, Zargen oder Pavé gesetzt, unter der Lupe.

Aus Silberblech treibst du Schalen und Becher mit Hammer und Punzen.

Du zeichnest Entwürfe für Kunden, änderst Ringgrößen und setzt Erbstücke instand.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Mit dem Meister führst du eine eigene Werkstatt oder ein Juweliergeschäft und bildest aus.
Die Akademie für Gestaltung vertieft Entwurf und Design für eigene Kollektionen.
In Pforzheim, Idar-Oberstein oder Trier wirst du zur Designerin mit handwerklicher Basis.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Gold- und Silberschmied/-in 1) anbieten.
Sobald ein Betrieb Gold- und Silberschmied/-in 1) anbietet, findest du die Ausbildung hier.