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Gold- und Silberschmied/-in 1) Titelbild

Gold- und Silberschmied/-in 1)

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Vergütung

700–950 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Über die Ausbildung

Ein Ring beginnt als Draht. Du biegst ihn rund, lötest die Naht, feilst, schleifst, fasst den Stein mit winzigen Krallen und polierst, bis nichts mehr zu sehen ist außer Glanz. Vier Stunden Arbeit für etwas, das jemand fünfzig Jahre trägt. Gold- und Silberschmied oder Gold- und Silberschmiedin ist ein Handwerk, in dem Material, Präzision und Gestaltung zusammenkommen.

Dreieinhalb Jahre dauert die Ausbildung, mit den Fachrichtungen Goldschmieden für Schmuck und Silberschmieden für Gerät wie Schalen, Leuchter und Besteck, dazu die verwandten Berufe Juwelenfassen und Ketten- und Gerätemachen. Du lernst Sägen, Feilen, Löten, Schmieden, Treiben, Fassen, Oberflächenbearbeitung, Legierungen, Edelsteine und das Entwerfen am Papier und am Rechner.

Ausgebildet wird in Goldschmiedewerkstätten, Juweliergeschäften mit Werkstatt und Schmuckmanufakturen in Pforzheim, Idar-Oberstein und Hanau. Die Bezahlung in der Lehre ist gering, die Plätze sind rar, und viele Betriebe erwarten eine Mappe mit Entwürfen. Wer das Handwerk beherrscht, hat einen Beruf, in dem eigene Kollektionen und ein eigener Laden realistisch sind.

Fachrichtungen

Gold- und Silberschmied/-in 1) wird in diesen Fachrichtungen ausgebildet.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Gold- und Silberschmied/-in 1).

Schmuck fertigen

Schmuck fertigen

Ringe, Ketten und Anhänger entstehen aus Blech und Draht mit Säge, Feile, Lötflamme und Polierrad.

Steine fassen

Steine fassen

Diamanten und Farbsteine werden in Krappen, Zargen oder Pavé gesetzt, unter der Lupe.

Gerät schmieden und treiben

Gerät schmieden und treiben

Aus Silberblech treibst du Schalen und Becher mit Hammer und Punzen.

Entwerfen und reparieren

Entwerfen und reparieren

Du zeichnest Entwürfe für Kunden, änderst Ringgrößen und setzt Erbstücke instand.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Anfertigen

Wichtig

  • Entwerfen
  • Handarbeiten
  • Kreativ sein

Nice-to-have

  • Selbstständig arbeiten

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Gold- und Silberschmiedemeister/in

    Mit dem Meister führst du eine eigene Werkstatt oder ein Juweliergeschäft und bildest aus.

  2. Gestalter/in im Handwerk

    Die Akademie für Gestaltung vertieft Entwurf und Design für eigene Kollektionen.

  3. Studium Schmuckdesign

    In Pforzheim, Idar-Oberstein oder Trier wirst du zur Designerin mit handwerklicher Basis.

Ausbildungsplätze für Gold- und Silberschmied/-in 1)

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Gold- und Silberschmied/-in 1) anbieten.

Wir halten Ausschau für dich

Sobald ein Betrieb Gold- und Silberschmied/-in 1) anbietet, findest du die Ausbildung hier.

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