
Glasmasse aufnehmen
Glühende Glasmasse mit der Pfeife am Ofen aufnehmen.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
In der Glashütte glüht der Ofen rund um die Uhr, und im Team aus mehreren Personen entsteht am langen Glasmacherstuhl in eingespielten Handgriffen ein Trinkglas nach dem anderen, jedes in wenigen Minuten geformt, bevor es in den Kühlofen wandert. Glasmacher oder Glasmacherin zu sein bedeutet Arbeit im Takt, oft im Wechsel mit erfahrenen Kollegen.
Drei Jahre dauert der Weg zum Abschluss, ausgebildet wird in industriellen oder halbindustriellen Glashütten, die Trinkgläser, Flaschen oder technische Glasteile fertigen. Du lernst Glasmasse am Ofen aufzunehmen, sie an Formen oder frei zu blasen, Maschinen zu bedienen und die Qualität jedes einzelnen Stücks zu prüfen.
Die Hitze am Ofen und der feste Rhythmus der Produktion prägen den Arbeitsalltag, dazu Schichtarbeit in größeren Hütten. Glashütten in ganz Deutschland suchen Nachwuchs, der Hitze und Tempo aushält, und wer hier lernt, sieht am Ende jeder Schicht Hunderte fertige Gläser, an denen die eigene Hand beteiligt war.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Glasmacher/-in.

Glühende Glasmasse mit der Pfeife am Ofen aufnehmen.

Glasposten in Formen zu Trinkgläsern oder Flaschen blasen.

Halbautomatische Glasformmaschinen im Takt der Produktion fahren.

Fertige Glasstücke auf Risse und Formfehler kontrollieren.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Mit dem Meister übernimmst du Schichtleitung oder Produktionsverantwortung.
Mit Erfahrung fertigst du Glasbauteile für Industrie oder Labor.
Mit Erfahrung übernimmst du die Prüfung und Freigabe von Produktionschargen.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Glasmacher/-in anbieten.
Sobald ein Betrieb Glasmacher/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.