
Holz auswählen
Fichten- und Ahornholz nach Maserung und Klangeigenschaft prüfen.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Ein Klangkörper aus Fichte und Ahorn entsteht Span für Span, mit Hobel, Stechbeisen und Schnitzmesser, während du immer wieder mit dem Ohr prüfst, ob Wölbung und Wandstärke stimmen. Als Geigenbauer oder Geigenbauerin baust du Geigen, Bratschen und Celli von Grund auf oder richtest ältere Instrumente wieder her, bis sie klingen, wie sie sollen.
Drei Jahre dauert die Ausbildung, meist in kleinen Werkstätten mit nur einer Meisterin oder einem Meister und wenigen Auszubildenden. Du lernst Holz auszuwählen und zu hobeln, den Korpus zu leimen, den Lack in mehreren Schichten aufzutragen und Saiten sowie Stimme eines fertigen Instruments einzurichten.
Geduld ist wichtiger als Tempo, denn an einer einzigen Geige arbeitest du oft wochenlang. Werkstätten und Musikhäuser suchen Nachwuchs, der genau hinhört und noch genauer arbeitet, und wer beides mitbringt, findet hier ein Handwerk, das Musik und Präzision auf engstem Raum zusammenbringt. Am Ende der Ausbildung steht ein anerkannter Abschluss in einem der kleinsten und traditionsreichsten Gewerke Deutschlands.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Geigenbauer/-in.

Fichten- und Ahornholz nach Maserung und Klangeigenschaft prüfen.

Decke und Boden der Geige mit Hobel und Schnitzmesser wölben.

Mehrere dünne Lackschichten von Hand auftragen.

Saiten aufziehen und Klang der fertigen Geige einstellen.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Mit dem Meister eröffnest du eine eigene Werkstatt oder führst eine bestehende weiter.
Mit Spezialwissen arbeitest du an wertvollen alten Streichinstrumenten.
In größeren Häusern übernimmst du Reparaturen und Kundenberatung.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Geigenbauer/-in anbieten.
Sobald ein Betrieb Geigenbauer/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.