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Fahrzeuglackierer/-in Titelbild

Fahrzeuglackierer/-in

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Vergütung

800–1.100 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Betriebe

1
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Über die Ausbildung

Der Kotflügel kommt aus der Karosseriewerkstatt gerichtet, aber grau. Du schleifst, füllerst, mischst den Metallic-Farbton am Computer und in der Waage, lackierst in der Kabine in mehreren Schichten, dann Klarlack, dann Ofen, dann polieren. Am Ende darf niemand sehen, dass hier je etwas war. Das ist der Anspruch, wenn du Fahrzeuglackierer oder Fahrzeuglackiererin wirst.

Du arbeitest in Lackierereien, Autohäusern mit Karosseriebetrieb, bei Nutzfahrzeug- und Busherstellern oder in der Serienlackierung. Neben Reparaturlackierung gehören Beschriftungen, Folierungen, Effektlacke und Designlackierungen dazu, ebenso der Korrosionsschutz an Rahmen und Aufbauten. Farbtöne bestimmen, Lacke mischen, Spritzpistolen einstellen und die Kabine sauber halten sind Handwerk und Chemie zugleich.

Drei Jahre dauert die Lehre. Lösungsmittel, Staub und Atemschutz sind Alltag, und die Ergebnisse müssen auch bei einem schwarzen Auto in der Sonne bestehen. Dafür ist die Arbeit sichtbar wie in wenigen anderen Berufen, und mit Wasserlacken und Folientechnik ist der Beruf moderner geworden, als sein Ruf vermuten lässt.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Fahrzeuglackierer/-in.

Untergrund vorbereiten

Untergrund vorbereiten

Schleifen, spachteln, füllern und abkleben, bis die Fläche bereit für den Lack ist.

Farbton mischen

Farbton mischen

Mit Farbcode, Spektrometer und Waage triffst du den Originalton auch nach Jahren Sonne.

Lackieren in der Kabine

Lackieren in der Kabine

Grundierung, Basislack und Klarlack trägst du mit der Spritzpistole gleichmäßig auf.

Polieren und Folieren

Polieren und Folieren

Nach dem Trocknen polierst du auf Glanz oder ziehst Folien und Beschriftungen auf.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Kreativität & Gestaltung

Wichtig

  • Handwerk & Bauen
  • Analysieren & Entscheiden
  • Zahlen & Ordnung

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Fahrzeuglackierermeister/in

    Der Meister ist die Grundlage für Werkstattleitung und die eigene Lackiererei.

  2. Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in

    Eine verkürzte Zweitausbildung deckt die Karosseriearbeit vor dem Lackieren ab.

  3. Anwendungstechniker/in bei Lackherstellern

    Erfahrene Lackierer schulen Werkstätten und entwickeln Farbtöne und Verfahren.

  4. Staatlich geprüfte/r Techniker/in Farb- und Lacktechnik

    Die Fachschule öffnet Labor, Qualitätssicherung und Produktion in der Lackindustrie.

Ausbildungsplätze für Fahrzeuglackierer/-in

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Fahrzeuglackierer/-in anbieten.

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