
Gewässer pflegen
Ufer und Gewässerränder instand halten.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Ein Fluss braucht gepflegte Gewässerränder, funktionierende Wehre und intakte Lebensräume, um seine vielen Aufgaben gleichzeitig zu erfüllen, von der Trinkwasserversorgung bis zum Lebensraum für Fische und Vögel.
Drei Jahre dauert die Ausbildung bei Wasser- und Bodenverbänden. Du lernst Gewässer und Uferbereiche zu pflegen, Deiche und Wasserbauwerke zu kontrollieren, Wasserstände zu messen und zu dokumentieren und ökologische Maßnahmen am Gewässer umzusetzen.
Diese Arbeit findet fast ausschließlich draußen an Flüssen, Bächen und Kanälen statt, bei jedem Wetter und oft in Wathose im flachen Wasser. Umweltbewusstsein trifft auf praktische Handarbeit, weil dieselbe Maßnahme oft gleichzeitig Hochwasserschutz und Naturschutz dient.
Wasser- und Bodenverbände suchen bundesweit Nachwuchs, weil intakte Gewässer angesichts des Klimawandels für Hochwasserschutz und Artenvielfalt gleichermaßen wichtig werden. Wer draußen an der Natur arbeiten will, findet hier einen der handfestesten Umweltberufe überhaupt, mit sichtbaren Ergebnissen nach jeder einzelnen Saison am eigenen, vertrauten Flussabschnitt entlang.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Fachkraft für Wasserwirtschaft.

Ufer und Gewässerränder instand halten.

Deiche und Wehre auf Zustand prüfen.

Pegelstände erfassen und dokumentieren.

Ökologische Maßnahmen am Gewässer durchführen.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Mit dem Meister übernimmst du die Betriebsleitung bei einem Wasserverband.
Mit der Technikerschule wechselst du in die Gewässerplanung.
Mit Zusatzwissen spezialisierst du dich auf Renaturierungsprojekte.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Fachkraft für Wasserwirtschaft anbieten.
Sobald ein Betrieb Fachkraft für Wasserwirtschaft anbietet, findest du die Ausbildung hier.