
Steildächer decken
Lattung setzen, Ziegel oder Schiefer verlegen, First und Kehlen sauber ausbilden.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Von oben sieht die Stadt anders aus. Du stehst auf dem Dachstuhl, die Lattung ist gesetzt, und jetzt kommen die Ziegel, Reihe für Reihe, bis zum First. Nächste Woche ist es ein Flachdach mit Bitumenbahnen, danach eine Solaranlage, deren Haken du in die Sparren schraubst. Als Dachdecker oder Dachdeckerin machst du Gebäude von oben dicht, dämmst sie und rüstest sie für Strom und Regenwasser aus.
Dein Betrieb ist meist ein Handwerksbetrieb mit fünf bis dreißig Leuten, der Neubau, Sanierung und Reparatur macht. Du deckst mit Ziegeln, Betonsteinen, Schiefer und Metall, verlegst Dampfsperren und Dämmung, baust Dachfenster und Gauben ein, montierst Regenrinnen aus Zink und dichtest Flachdächer und Balkone ab. Immer öfter gehören Photovoltaik und Dachbegrünung dazu.
Ausgebildet wird drei Jahre lang, mit überbetrieblichen Lehrgängen im Dachdeckerzentrum. Höhenangst wäre ein Ausschlusskriterium, und Wind, Regen und Sommerhitze auf dem Dach sind real. Dafür ist der Beruf so gefragt wie kaum ein anderes Bauhandwerk; auf einen Dachdeckerbetrieb warten Kunden oft Monate.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Dachdecker/-in.

Lattung setzen, Ziegel oder Schiefer verlegen, First und Kehlen sauber ausbilden.

Bitumen- und Kunststoffbahnen werden verschweißt, Gefälle und Abläufe eingebaut.

Zwischen und auf den Sparren dämmst du, dichtest Dampfsperren ab und setzt Fenster und Gauben.

Dachhaken, Schienen und Module setzt du fest und dicht, damit Strom vom Dach kommt.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Mit dem Meister führst du Baustellen, bildest aus und gründest bei Bedarf deinen eigenen Betrieb.
Nach Berufsjahren und Lehrgang führst du eine Kolonne und stimmst dich mit Bauleitung und Kunden ab.
Mit dieser Fortbildung berätst du Eigentümer zur Sanierung und stellst Förderanträge.
Zwei Jahre Fachschule bringen dich in die Planung von Dach- und Fassadenprojekten.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Dachdecker/-in anbieten.
Sobald ein Betrieb Dachdecker/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.