
Angehörige beraten
Im Gespräch klärst du Wünsche, Kosten und Ablauf der Bestattung und nimmst der Familie die Organisation ab.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Das Telefon klingelt, am anderen Ende weint jemand. In den nächsten Tagen bist du für diese Familie die Person, die weiß, was zu tun ist: den Verstorbenen abholen, Papiere beim Standesamt beantragen, Sarg oder Urne aussuchen, die Feier mit Pfarrerin oder Trauerredner abstimmen, Blumen, Musik, Zeitungsanzeige. Die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft verbindet Handwerk, Verwaltung und ein Gespür für Menschen in ihrer schwersten Woche.
Du arbeitest in Bestattungshäusern, oft Familienbetriebe, oder in kommunalen Friedhofsverwaltungen. Zum Alltag gehören die hygienische Versorgung und das Einkleiden Verstorbener, das Überführen mit dem Bestattungswagen, das Vorbereiten der Grabstelle und der Trauerhalle, und die Beratung im Büro, die viel Fingerspitzengefühl braucht. Kaufmännisch lernst du, Angebote zu kalkulieren und mit Krankenkassen, Versicherungen und Friedhofsämtern abzurechnen.
Drei Jahre lernst du dual, mit überbetrieblichen Kursen im Bundesausbildungszentrum in Münnerstadt. Der Umgang mit dem Tod ist nicht für jeden etwas, und Bereitschaftsdienst am Wochenende gehört dazu. Wer es kann, bekommt dafür einen Beruf mit echter Bedeutung, sicherer Nachfrage und viel Dankbarkeit von Menschen, die sich sonst hilflos fühlen würden.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Bestattungsfachkraft.

Im Gespräch klärst du Wünsche, Kosten und Ablauf der Bestattung und nimmst der Familie die Organisation ab.

Du holst den Verstorbenen ab, versorgst ihn hygienisch, kleidest ihn ein und bettest ihn in den Sarg.

Trauerhalle dekorieren, Musik und Redner abstimmen, Blumen und Kerzen stellen, damit der Abschied würdig wird.

Sterbeurkunde, Rentenabmeldung, Friedhofsantrag: Du übernimmst den Papierkram, der nach einem Todesfall anfällt.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Die Fortbildung mit Prüfung vor der Handwerkskammer ist die zweite Stufe im Beruf.
Mit dem Meister darfst du ein eigenes Bestattungshaus führen und ausbilden.
Eine Zusatzqualifikation für die Konservierung und Rekonstruktion Verstorbener, etwa nach Unfällen.
Mit einer Weiterbildung begleitest du Angehörige auch nach der Beisetzung.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Bestattungsfachkraft anbieten.
Sobald ein Betrieb Bestattungsfachkraft anbietet, findest du die Ausbildung hier.