
Wände und Decken stellen
Du montierst Ständerwerk und Gipskartonplatten, damit aus einer Halle Räume werden.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Wenn Maurer und Betonbauer fertig sind, ist ein Haus noch lange nicht bewohnbar. Wände müssen gestellt, Decken abgehängt, Böden gegossen, Fliesen gelegt und Rohre gedämmt werden. Genau da fängt die Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter oder zur Ausbaufacharbeiterin an. Sie dauert zwei Jahre. Im ersten Jahr lernst du alle Ausbaugewerke kennen, im zweiten wählst du einen Schwerpunkt.
Sechs Schwerpunkte stehen zur Wahl: Zimmererarbeiten, Stuckateurarbeiten, Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten, Estricharbeiten, Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten oder Trockenbauarbeiten. Du arbeitest in Handwerksbetrieben, die von Baustelle zu Baustelle ziehen, mal im Neubau, mal in der Sanierung einer alten Wohnung.
Der Abschluss nach zwei Jahren ist ein vollwertiger Beruf, aber die meisten hängen das dritte Jahr dran und schließen als Zimmerer/in, Stuckateur/in, Fliesenleger/in, Estrichleger/in, Isolierer/in oder Trockenbaumonteur/in ab. Die Bauwirtschaft zahlt schon im ersten Lehrjahr über tausend Euro, weil sie dringend Leute braucht. Körperlich fordernd ist es, staubig auch, und im Rohbau gibt es im Winter keine Heizung.
Ausbaufacharbeiter/-in wird in diesen Fachrichtungen ausgebildet.
Ausbaufacharbeiter/innen mit Schwerpunkt Estrich gießen und glätten die Böden, auf denen später Parkett, Fliesen oder Teppich liegen.
Fliesen, Platten und Mosaik verlegen: Ausbaufacharbeiter/innen mit diesem Schwerpunkt geben Bädern, Küchen und Fassaden ihr Gesicht.
Putz, Stuck und Dämmung an Wand und Fassade: Ausbaufacharbeiter/innen mit Schwerpunkt Stuckateurarbeiten formen die Oberfläche von Häusern.
Aus Ständerwerk und Gipsplatten werden Räume: Ausbaufacharbeiter/innen im Trockenbau stellen Wände, Decken und Brandschutz ohne Mörtel.
Rohre, Kessel und Anlagen dämmen: Ausbaufacharbeiter/innen im Wärme-, Kälte- und Schallschutz sparen Energie und halten Lärm draußen.
Dachstuhl, Holzrahmenbau, Carport: Ausbaufacharbeiter/innen mit Schwerpunkt Zimmererarbeiten bauen tragende Konstruktionen aus Holz.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Ausbaufacharbeiter/-in.

Du montierst Ständerwerk und Gipskartonplatten, damit aus einer Halle Räume werden.

Dämmung, Folie, Estrich: Du legst den Untergrund, auf dem später Parkett oder Fliesen liegen.

Mit Putzmaschine und Kelle bringst du Innenputz auf und dämmst Wände und Leitungen.

Material messen, zuschneiden, Gerüst stellen und Untergründe prüfen gehört zu jedem Auftrag.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Du schließt als Zimmerer/in, Stuckateur/in, Fliesenleger/in, Estrichleger/in, Isolierer/in oder Trockenbaumonteur/in ab.
Nach Berufsjahren und Lehrgang führst du eine Kolonne und stimmst dich mit der Bauleitung ab.
Nach dem dritten Jahr steht dir die Meisterprüfung offen, zum Beispiel als Stuckateur- oder Fliesenlegermeister/in.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Ausbaufacharbeiter/-in anbieten.
Sobald ein Betrieb Ausbaufacharbeiter/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.