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Ausbaufacharbeiter/-in Titelbild

Ausbaufacharbeiter/-in

Ausbildungsdauer

2 Jahre

Vergütung

1.080–1.300 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Über die Ausbildung

Wenn Maurer und Betonbauer fertig sind, ist ein Haus noch lange nicht bewohnbar. Wände müssen gestellt, Decken abgehängt, Böden gegossen, Fliesen gelegt und Rohre gedämmt werden. Genau da fängt die Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter oder zur Ausbaufacharbeiterin an. Sie dauert zwei Jahre. Im ersten Jahr lernst du alle Ausbaugewerke kennen, im zweiten wählst du einen Schwerpunkt.

Sechs Schwerpunkte stehen zur Wahl: Zimmererarbeiten, Stuckateurarbeiten, Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten, Estricharbeiten, Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten oder Trockenbauarbeiten. Du arbeitest in Handwerksbetrieben, die von Baustelle zu Baustelle ziehen, mal im Neubau, mal in der Sanierung einer alten Wohnung.

Der Abschluss nach zwei Jahren ist ein vollwertiger Beruf, aber die meisten hängen das dritte Jahr dran und schließen als Zimmerer/in, Stuckateur/in, Fliesenleger/in, Estrichleger/in, Isolierer/in oder Trockenbaumonteur/in ab. Die Bauwirtschaft zahlt schon im ersten Lehrjahr über tausend Euro, weil sie dringend Leute braucht. Körperlich fordernd ist es, staubig auch, und im Rohbau gibt es im Winter keine Heizung.

Fachrichtungen

Ausbaufacharbeiter/-in wird in diesen Fachrichtungen ausgebildet.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Ausbaufacharbeiter/-in.

Wände und Decken stellen

Wände und Decken stellen

Du montierst Ständerwerk und Gipskartonplatten, damit aus einer Halle Räume werden.

Böden aufbauen

Böden aufbauen

Dämmung, Folie, Estrich: Du legst den Untergrund, auf dem später Parkett oder Fliesen liegen.

Putzen und dämmen

Putzen und dämmen

Mit Putzmaschine und Kelle bringst du Innenputz auf und dämmst Wände und Leitungen.

Baustelle vorbereiten

Baustelle vorbereiten

Material messen, zuschneiden, Gerüst stellen und Untergründe prüfen gehört zu jedem Auftrag.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Bauen

Wichtig

  • Messen
  • Montieren
  • Sich reinhängen

Nice-to-have

  • (Ein Team) zusammenschweißen

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Drittes Ausbildungsjahr im Spezialberuf

    Du schließt als Zimmerer/in, Stuckateur/in, Fliesenleger/in, Estrichleger/in, Isolierer/in oder Trockenbaumonteur/in ab.

  2. Vorarbeiter/in und Werkpolier/in im Ausbau

    Nach Berufsjahren und Lehrgang führst du eine Kolonne und stimmst dich mit der Bauleitung ab.

  3. Meister/in im jeweiligen Ausbaugewerk

    Nach dem dritten Jahr steht dir die Meisterprüfung offen, zum Beispiel als Stuckateur- oder Fliesenlegermeister/in.

Ausbildungsplätze für Ausbaufacharbeiter/-in

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Ausbaufacharbeiter/-in anbieten.

Wir halten Ausschau für dich

Sobald ein Betrieb Ausbaufacharbeiter/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.

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