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Aufbereitungsmechaniker/-in Titelbild

Aufbereitungsmechaniker/-in

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Vergütung

1.000–1.400 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Über die Ausbildung

Ein Radlader kippt tonnenweise Gestein in den Brecher, und ab da bist du zuständig. Die Anlage zerkleinert, siebt und wäscht das Material, bis daraus Körnungen entstehen, die eine Betonfabrik, ein Straßenbauer oder ein Kraftwerk abnehmen. Du fährst die Steuerung, hörst am Geräusch, wenn ein Sieb verstopft, und greifst ein, bevor die Linie steht. Das ist der Kern der Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker oder zur Aufbereitungsmechanikerin.

Wo genau du arbeitest, legt die Fachrichtung fest: Sand und Kies, Naturstein, Braunkohle, Steinkohle oder feuerfeste und keramische Rohstoffe. Die Betriebe sind Kieswerke, Steinbrüche, Tagebaue und Rohstoffwerke, meist außerhalb der Stadt und mit großer Technik: Förderbänder, Brecher, Siebmaschinen, Pumpen und Filter. Du wartest diese Maschinen mit, tauschst Siebbeläge und Verschleißteile und nimmst Proben, um die Qualität zu prüfen.

Drei Jahre dauert die Ausbildung, dual im Werk und in der Berufsschule. Wer hier anfängt, sollte mit Staub, Lärm und Schichtarbeit klarkommen, denn viele Anlagen laufen rund um die Uhr. Dafür hast du eine Arbeit, in der du eine komplette Anlage im Griff hast, und die Rohstoffindustrie zahlt ordentlich, auch weil es wenige Bewerber gibt.

Fachrichtungen

Aufbereitungsmechaniker/-in wird in diesen Fachrichtungen ausgebildet.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Aufbereitungsmechaniker/-in.

Brecher und Siebe fahren

Brecher und Siebe fahren

Von der Leitwarte oder direkt an der Anlage steuerst du Zerkleinerung und Klassierung des Materials.

Anlagen instand halten

Anlagen instand halten

Du wechselst Siebbeläge, Förderbänder und Verschleißteile und schmierst Lager, damit nichts unerwartet stehen bleibt.

Proben nehmen und prüfen

Proben nehmen und prüfen

Mit Siebanalyse und Waage prüfst du Korngröße und Feuchte, damit die Lieferung der Bestellung entspricht.

Material verladen

Material verladen

Du lagerst die fertigen Körnungen auf Halden und belädst LKW oder Waggons nach Lieferschein.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Steuern

Wichtig

  • Bedienen
  • Prüfen
  • Reparieren

Nice-to-have

  • Beobachten

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Industriemeister/in Aufbereitungs- und Verfahrenstechnik

    Als Meister/in verantwortest du eine ganze Anlage samt Schichtteam und Wartungsplanung.

  2. Staatlich geprüfte/r Techniker/in Bergbautechnik

    Die Fachschule öffnet dir Planung und Betriebsführung im Tagebau und in Rohstoffwerken.

  3. Studium Rohstoffingenieurwesen

    An Hochschulen wie Clausthal, Freiberg oder Aachen wirst du zum Ingenieur für Rohstoffgewinnung.

Ausbildungsplätze für Aufbereitungsmechaniker/-in

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Aufbereitungsmechaniker/-in anbieten.

Wir halten Ausschau für dich

Sobald ein Betrieb Aufbereitungsmechaniker/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.

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